Direkt zum Inhalt Direkt zur Suche Direkt zur Navigation

Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissen­schaft­liche Fakultät I - Institut für Physik

Das Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin am Campus Adlershof

Die Forschungsaktivitäten des Institutes für Physik ( www.physik.hu-berlin.de ), an dem es zur Zeit 19 Professuren, zwei gemeinsame Professsuren mit dem Institut für Mathematik, eine Juniorprofessur und eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe gibt, gliedern sich in die Schwerpunkte
  • Elementarteilchenphysik,

  • Festkörperphysik

  • Makromoleküle/Komplexe Systeme,

  • Optik/Photonik.

Außerdem sind als weitere Forschungsgebiete die Didaktik der Physik und institutsübergreifend die Mathematische Physik vertreten.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in sechs Sonderforschungsbereichen und drei Graduiertenschulen maßgeblich mit. Bei einem Sonderforschungsbereich liegt die Sprecherfunktion im Institut. Weitere kooperative Forschungsverbünde, an denen das Institut für Physik beteiligt ist, sind das Integrative Research Institute for the Sciences Adlershof (IRIS) sowie die beiden interdisziplinären Zentren Humboldt-Zentrum für Moderne Optik (HZMO) und Center of Computational Sciences Adlershof (CCSA).

Das Institut für Physik, das im März 2003 seinen Neubau am Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Berlin-Adlershof ( www.adlershof.de ) bezogen hat, erfreut sich jährlich einer auf hohem Niveau stabilisierten Zahl von Studienanfängern. Im Februar 2011 waren 182 Studierende im ersten Bachelor-Fachsemester eingeschrieben, davon 125 im konsekutiven Bachelor/Master-Monostudiengang Physik, der den Diplomstudiengang abgelöst hat. Außerdem bietet das Institut Bachelor/Master-Kombinationsstudiengänge mit Lehramtsoption an und beteiligt sich an dem von den drei Berliner Universitäten und der Universität Potsdam gemeinsam organisierten englischsprachigen Masterstudiengang Polymer Science. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt 722 Studierende am Institut eingeschrieben.

Neben der Kooperation mit Arbeitsgruppen der Institute für Biologie, Chemie, Mathematik und für Medizinische Physik und Biophysik der Humboldt-Universität sowie mit verschiedenen Arbeitsgruppen der anderen Berliner Universitäten und der Potsdamer Universität unterhält das Institut für Physik intensive Kontakte und Kooperationen mit zahlreichen außeruniversitären Einrichtungen des Berlin-Brandenburger Raums. Langfristige Vereinbarungen zur Zusammenarbeit bestehen mit den in Adlershof unmittelbar benachbarten wissenschaftlichen Einrichtungen Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Ultrakurzzeitspektroskopie (MBI) und Institut für Kristallzüchtung (IKZ), mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialen und Energie (HZB), dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) Zeuthen, dem Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI) und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Das HZB ist mit drei Sonderprofessuren am Institut vertreten, das MBI, IKZ, PDI und PIK jeweils mit einer.

In die Liste der wichtigen außeruniversitären Kooperationspartner gehören ebenso das in Adlershof ansässige Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), sowie das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, beide in Potsdam-Golm. Außerdem gibt es Kooperationen mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik und dem Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut). Die Zusammenarbeit erstreckt sich über Einzelprojekte, Forschergruppen, Sonderforschungsbereiche und ein Graduiertenkolleg bis hin zur gemeinsamen Betreuung von Diplomanden und Doktoranden.

Das Institut für Physik arbeitet außerdem aktiv im Kompetenznetz Optische Technologien Berlin-Brandenburg (OptecBB) mit. Bei Kooperationen mit der Industrie sind neben der Schering AG und der Siemens AG auch kleinere Adlershofer Firmen sowie eigene Ausgründungen in Adlershof zu nennen.

In Bezug auf die Öffentlichkeitswirksamkeit ist besonders die „Lange Nacht der Wissenschaften“ hervorzuheben, bei der sich das Institut für Physik jährlich als Besuchermagnet erweist.