Mail, Spam, Webinterface
Webinterface:
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Unter http://webmail.physik.hu-berlin.de sind ab sofort das bisherige und das neue Webinterface zu erreichen. Im neuen gibt es Möglichkeiten der Einstellung des SPAM-Filters. Die serverseitige Verschiebung von Emails in SPAM-Ordner kann wie bisher nur über entsprechende Einträge in ~login/.procmailrc erfolgen. An einer Weblösung wird gearbeitet. Nutzern, die Mail-forwarding verwenden wird empfohlen für den Wegwerf Level ein Level von 6-8 zu wählen. Das dient im Interesse aller dem Schutz unseres Mailservers vor falschen "Verdächtigungen".
Webmail: Optionen -> SpamAssassin Configuration -> Mail Scoring Strategie -> Eigene Strategie (Custom) -> Markier Level=5 Wegwerf Level=[6|7|8]
Endgültig:
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Nachdem unser Mailserver unter der SPAM-Last am **17.03.2008** zusammengebrochen ist, erfolgte an diesem Tag die Umstellung.
Spamfilter
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Die Datei ~/.spamassassin/user_prefs wird bis auf weiteres nicht mehr ausgewertet.
Alle Regeln der Form:
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* whitelist_from someone@somewhere.com
sind in die zentrale Spamkonfiguration übernommen worden. Das betrifft nicht Universalregeln wie z.B. **\*@gmx.de** u.ä. Die Möglichkeit, durch Forward von False-Positiv-Mails entsprechend dem Hinweis in Spam-markierten Mails, Absenderadressen zu "whitelisten" bleibt davon unberührt.
whitelist_from
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Da ein Hauptmerkmal von SPAM die gefälschte Absenderadresse ist, werden keine Universalregeln (s.o. und auch nicht der Form **\*@uni-stadt.de**) empfohlen, da das einfach zum **austricksen** der Spam-Detektion genutzt werden kann. Es sollte also zukünftig nur persönliche Whitelists mit vollständigen Absender-Mailadressen geben. Dazu erfolgen an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt Hinweise.
Regeln der Art
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* required_hits [5|5.5|10|100|...] ,
die eine persönliche Spamschwelle definieren, werden durch die serverseitige Schwelle von 5 ersetzt.
Andere Regeln werden begutachtet und durch persönlichen Kontakt gegebenenfalls berücksichtigt.
PEGASUS-MAIL
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| Extras -> Inhaltskontrolle -> Basic Spam Detection -> Bearbeiten (Edit) -> Nachrichtentests
| Dateiname: spambust.dat -> Bearbeiten
| vermutlich letzte Zeile:
| **if Subject contains "\*\*\*\*\*SPAM\*\*\*\*\*" weight 51**
| Neue Zeile ergänzen:
| **if Subject contains "\*\*\*SPAM" weight 51**
| Speichern -> Fertig
Nutzer-Mailfilterung durch procmailrc
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Die Art der Markierung von Spam bleibt bis auf eine kleine Änderung im Subject unverändert. Im Subject wird es ab tatsächlich erfolgter Umschaltung zu einer Markierung der Art:
* \*\*\*SPAM(n.nnn)\*\*\*
kommen, wobei n.nnn das SPAM-Level angibt (5 ist die Spamschwelle - s.o.).
Es wird Serverseitig jede! als SPAM erkannte Mail zugestellt, sie wird lediglich im Header und im Subject ergänzt und erscheint als Attachment der so veränderten Mail.
Nur durch diese (bisher auch praktizierten) Manipulationen haben nutzerspezifische Filter die Möglichkeit zu arbeiten.
Ausblick
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An einer nutzerbasierten Steuerungsmöglichkeit des Spamfilters wird gearbeitet und demnächst über unser Webinterface zur Verfügung stehen.
Hinweis 1
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Diese Maßnahme ist technisch bedingt und steht im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der gewohnten Performance unseres Mailsystems, vor allem bei der Zustellung interner Mail trotz des exponentiell gewachsenen Spamaufkommens.
Hinweis 2
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Es werden zeitgleich neue Mechanismen der Spamfilterung eingeführt, die in einem Testlauf zuverlässigere Resultate zeigten, jedoch im einzelnen Mails anders bewerten.
Daher ist es geraten, in nächster Zeit die als SPAM markierten Mails dennoch etwas genauer zu beobachten, bis die Selbstlernmechanismen sich unserem Mailverkehr angepasst haben.