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Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissen­schaft­liche Fakultät - Experimentelle Elementarteilchenphysik

Humboldt-Universität zu Berlin | Mathematisch-Naturwissen­schaft­liche Fakultät | Institut für Physik | Experimentelle Elementarteilchenphysik | BaBar | Theses | Studie der systematischen Unsicherheiten bei der Bestimmung leptonischer Verzweigungsverhältnisse von tau-Leptonen bei BaBar

Alexander Half (2011)

Studie der systematischen Unsicherheiten bei der Bestimmung leptonischer Verzweigungsverhältnisse von tau-Leptonen bei BaBar

Bachlorarbeit, HU-Berlin.

Eine wesentliche Erkenntnis des Standardmodells der Teilchenphysik ist die Leptonenuniversalität, nach welcher alle Leptonen mit

der gleichen Koplungskonstanten an die Vermittlerteilchen der schwachen Wechselwirkung koppeln. Die Arbeit von Stefanie

Reichert [13] untersuchte das Verhältnis der schwachen Kopplungskonstanten für Myonen gμ und Elektronen ge. Dieser Quotient

wurde durch die Untersuchung von -Zerfällen beim BaBar-Experiment gewonnen und sein Wert erlaubt eine Aussage bezüglich

der Gültigkeit der sogenannten Leptonenuniversalität im Standardmodell. Das Verhältnis kann aus der Anzahl von leptonischen

-Zerfällen bestimmt werden. Um die gewonnenen Resultate einordnen zu können, ist es unerlässlich, neben den statistischen

Unsicherheiten auch die systematischen Unsicherheiten der Analyse zu studieren. Die vorliegende Arbeit stellt daher eine Erweiterung,

der von Stefanie Reichert verfassten Arbeit dar und beschäftigt sich mit ebendiesem Thema. Desweiteren wurden einige Änderungen
an dem Analysealgorithmus vorgenommen und ihr Einfluss auf das Resultat überprüft. Im Rahmen dieser Arbeit konnte die

systematische Unsicherheit des Analyseergebnisses auf die Fehler der Verzweigungsverhältnisse, die für die Simulationsdaten
genutzt wurden, ermittelt werden, sowie die Fehler bezüglich der Pid-Gewichte, welche Korrekturfaktoren darstellen, die durch

Messungen bestimmt wurden. Eine der Änderungen im Algorithmus betrifft den Umgang mit unzuverlässigen und fehlerhaften

Pid-Gewichten. Desweiteren wurde die Analyse auf einen weiteren Datensatz ausgeweitet und an aktuelle Werte der

Verzweigungsverhältnisse von -Zerfällen angepasst. Schließlich wurde dem Algorithmus ein weiterer Signalkanal hinzugefügt.