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Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissen­schaft­liche Fakultät - Experimentelle Elementarteilchenphysik

Humboldt-Universität zu Berlin | Mathematisch-Naturwissen­schaft­liche Fakultät | Institut für Physik | Experimentelle Elementarteilchenphysik | Theses | Other | Untersuchung des Prozesses e+e- -> ZZ bei einer Schwerpunktsenergie sqrt(s) = 200GeV und Messung anomaler Kopplungen

André Felbrich (2000)

Untersuchung des Prozesses e+e- -> ZZ bei einer Schwerpunktsenergie sqrt(s) = 200GeV und Messung anomaler Kopplungen

Diplom Thesis, Humboldt Universität zu Berlin.

Seit 1997 sind die Schwerpunktsenergien des Teilchenbeschleunigers LEP am
CERN so groß geworden, daß es erstmals m¨glich wurde, Z-Bosonen paarwei-
se in e e Annihilationen zu erzeugen. Dieses schuf die M¨glichkeit, den Pro-
zeß e e  ZZ experimentell zu studieren und nach anomalen Z-Kopplungen
zu suchen, die im Standardmodell verboten sind. Die Ergebnisse, die in die-
ser Arbeit vorgestellt werden, basieren auf den Daten, die im Jahre 1999 bei
Schwerpunktsenergien zwischen 192 GeV und 202 GeV und einer integrierten
Gesamtluminosit¨t von 233.2 pb-1 am L3-Experiment gesammelt wurden.
Der Prozeß der paarweise Z-Produktion fuhrt zu Vier-Fermionen-Endzust¨n-
den, wobei ich mich im Rahmen meiner Arbeit fur die Analyse von Ereignis-
sen mit rein leptonischen Endzust¨nden interessiert habe, bei der Elektronen
und Myonen erzeugt werden.
Um die gesuchten Ereignisse in den Daten zu finden, wurde eine Ereignisse-
lektion entwickelt, optimiert und auf die Daten angewendet. Dabei konnten
insgesamt funf Ereignisse selektiert werden. Im Vergleich dazu wurden vier
Ereignisse aus meiner Selektion erwartet.
Aus am L3-Experiment gemessenen Wirkungsquerschnitten wurden die an-
omalen Kopplungsparameter bestimmt, die innerhalb der Fehler mit den Vor-
hersagen des Standardmodells vertr¨glich sind.