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Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissen­schaft­liche Fakultät - Institut für Physik

Das Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin am Campus Adlershof

Die Forschungsaktivitäten des Institutes für Physik, an dem es zurzeit 36 Professuren (darunter 15 gemeinsame Professuren mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, zwei gemeinsame Professuren mit dem Institut für Mathematik und eine gemeinsame Professur mit dem Institut für Chemie), drei Juniorprofessuren und zwei Emmy-Noether-Nachwuchsgruppen gibt, gliedern sich in die Schwerpunkte

  • Elementarteilchenphysik

  • Festkörperphysik

  • Makromoleküle/Komplexe Systeme

  • Optik/Photonik.

Außerdem sind als weitere Forschungsgebiete die Didaktik der Physik und institutsübergreifend die Mathematische Physik vertreten.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in vier Sonderforschungsbereichen und sieben Graduiertenkollegs und -schulen maßgeblich mit. Bei einem Sonderforschungsbereich und zwei Graduiertenkollegs liegt die Sprecherfunktion im Institut. Weitere kooperative Forschungsverbünde, an denen das Institut für Physik beteiligt ist, sind das Integrative Research Institute for the Sciences Adlershof (IRIS), das Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, das Interdisziplinären Labor "Bild Wissen Gestaltung" sowie die beiden interdisziplinären Zentren Kolleg Mathematik Physik Berlin (KMPB) und Computational Neuroscience (Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin).

Das Institut für Physik, das im März 2003 seinen Neubau am Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Berlin-Adlershof bezogen hat, erfreut sich jährlich einer auf hohem Niveau stabilisierten Zahl von Studienanfängern. Im Studienjahr 2016/17 waren 328 Studierende im ersten Bachelor-Fachsemester eingeschrieben, davon 182 im konsekutiven Bachelor/Master-Monostudiengang Physik, der den Diplomstudiengang abgelöst hat. Außerdem bietet das Institut Bachelor/Master-Kombinationsstudiengänge mit Lehramtsoption und den englischsprachigen Masterstudiengang Optical Sciences (an dem alle auf dem Gebiet der Optik und Photonik tätigen Institute in Berlin-Adlershof beteiligt sind) an und beteiligt sich an dem von den drei Berliner Universitäten und der Universität Potsdam gemeinsam organisierten englischsprachigen Masterstudiengang Polymer Science. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt 1095 Studierende am Institut eingeschrieben.

Neben der Kooperation mit Arbeitsgruppen der Institute für Biologie, Chemie, Mathematik und für Medizinische Physik und Biophysik der Humboldt-Universität sowie mit verschiedenen Arbeitsgruppen der anderen Berliner Universitäten und der Potsdamer Universität unterhält das Institut für Physik intensive Kontakte und Kooperationen mit zahlreichen außeruniversitären Einrichtungen des Berlin-Brandenburger Raums. Langfristige Vereinbarungen zur Zusammenarbeit bestehen mit den in Adlershof unmittelbar benachbarten wissenschaftlichen Einrichtungen Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Ultrakurzzeitspektroskopie (MBI) und Institut für Kristallzüchtung (IKZ), mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) Zeuthen, dem Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI) und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Das HZB ist mit fünf Sonderprofessuren am Institut vertreten, DESY mit drei, das MBI mit zwei und IKZ, PDI, FBH, DLR und PIK jeweils mit einer.

In die Liste der wichtigen außeruniversitären Kooperationspartner gehören ebenso das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, beide in Potsdam-Golm. Außerdem gibt es Kooperationen mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik und dem Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut). Die Zusammenarbeit erstreckt sich über Einzelprojekte, Forschergruppen, Sonderforschungsbereiche und ein Graduiertenkolleg bis hin zur gemeinsamen Betreuung von Masterstudierenden und Doktoranden.

Das Institut für Physik arbeitet außerdem aktiv im Kompetenznetz Optische Technologien Berlin-Brandenburg (OptecBB) mit. Bei Kooperationen mit der Industrie sind neben der Siemens AG auch kleinere Adlershofer Firmen sowie eigene Ausgründungen in Adlershof zu nennen.

In Bezug auf die Öffentlichkeitswirksamkeit ist besonders die "Lange Nacht der Wissenschaften" hervorzuheben, bei der sich das Institut für Physik jährlich als Besuchermagnet erweist.